Ein Maibaum für die Schule

Nach kleinen und mittleren Projekten war endlich die Zeit für etwas großes gekommen: Ein Maibaum für die Schule! Förderung von Tradition und Integration

Das Ziel des Unterrichtsprojektes war die Erstellung eines traditionellen Maibaums und die Durchführung eines dazugehörigen Schulfestes nach bayerischem Brauchtum. Hierbei sollten sich möglichst viele Fachbereiche mit ihren Berufsvorbereitungsklassen bzw. Fachklassen einbringen können. Das Projekt war in zwei Phasen unterteilt. Phase 1 (siehe Bildergalerie) beinhaltete alle Arbeiten zur Erstellung des Maibaums: Bearbeitung und Lackierung des Stammes, Betonieren des Fundamentes mit Halterung, Herstellung und Anbringen von Piktogramm- und Wappentafeln, Schmücken mit selbst produziertem und geschmücktem Kranz. 

Phase 2 bestand in der Organisation eines Schulfestes, bei dem der Baum in festlichem Rahmen mit Bewirtung der Schüler und Lehrer aufgestellt wurde. Dafür wurden Brezen, Semmeln und Würste hergestellt. Die Schüler realisierten zudem die Ausstattung und den Ablauf des Festes. Durch die Unterstützung des Fördervereins konnte Essen und Trinken kostenfrei an die Schüler ausgegeben werden. Mitte April wurden alle Teilarbeiten aus Phase 1 zusammengeführt. In diesen Zeitraum fiel der Startschuss für die Planung und Umsetzung der Phase 2. Am 5. Mai wurde dann der Maibaum im Pausenhof feierlich aufgestellt.

Alle Teilaufgaben wurden nach dem Projektplan der neun beteiligten Fachbereiche im theoretischen und praktischen Unterricht erarbeitet bzw. erstellt. Bei den beteiligten Klassen handelte es sich überwiegend um die Berufsvorbereitungsklassen. Ihre Schüler rekrutierten sich zum Großteil aus dem Bereich der Förderschulen. Vollständige berufliche Handlungen sind für diese Schüler in der Regel ein neues Aufgabenfeld und stellten eine große Herausforderung dar. Mit dem Maibaumprojekt sollte die Möglichkeit genutzt werden, die Schüler durch ein fächer- und abteilungsübergreifendes Projekt in ihrer Entwicklung zu fördern.

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