Schon wieder sind zwei Jahre vergangen – man kann es kaum glauben! „Lernen durch Engagement“ geht in eine weitere Runde, diesmal wieder mit einer 1g der Grundschule an der Helmut-Schmidt-Allee, besser bekannt als Grundschule Freiham.
Lernen durch Engagement – was ist damit gemeint?
Lernen durch Engagement zeichnet sich durch sechs Qualitätsstandards aus, die allerdings nicht alle vollständig umgesetzt werden konnten. Jeder kann sich denken, warum: die Zeit.
Wer mehr über das pädagogischen Konzept Lernen durch Engagement erfahren will, findet HIER mehr Infos auf den Seiten der Stiftung Service Learning Deutschland.

Wie in den letzten Jahren trafen sich junge Kinder auf der Kinder- und Jugendfarm und bauten unter Anleitung von Erwachsenen, in diesem Fall Auszubildenden, wabenförmige Insektenhotels. Das Besondere an dieser Situation, speziell für die Auszubildenden, ist der Wechsel von der Schülerrolle in die Lehrerrolle. Wie jedes Mal waren auch hier die gestandenen „Mannsbilder“ – es sind alles Männer – nervös und unsicher, ob sie das hinbekommen.

Umso faszinierender war es wieder zu sehen, wie bei der Reflexion die Rückmeldungen kamen: „Hey, das war ja ganz toll, das hat Spaß gemacht!“ Hier trifft der Kerngedanke von Lernen durch Engagement (LdE) auf den Punkt: Selbstwirksamkeit erfahren und Selbstvertrauen gewinnen an einem außerschulischen Lernort. So sollte Persönlichkeitsförderung im Rahmen von Bildung für nachhaltige Entwicklung aussehen. Dieses Selbstvertrauen können die Teilnehmer als Fundament für eine erfolgreiche Ausbildung nutzen.




Aus Sicht der Grundschülerinnen und Grundschüler hat es ebenfalls viel Spaß gemacht. Für sie war es auch ein neuer Rahmen. Der Ort war zwar bekannt, aber mit einem Berufsschullehrer und Berufsschülern war der Schultag doch ganz anders geregelt.


Zahlreiche Rückmeldungen der Kinder wie „Vielen Dank, das war ganz toll! Das hat Spaß gemacht. Können wir das noch mal machen?“ zeigen, dass wir mit der Kooperation zwischen einer Regelschule und einer sonderpädagogischen Förderberufsschule den Nerv der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen treffen.

Möglich ist dies durch das Förderprogramm der Regierung von Oberbayern unter dem Schlagwort „KOOP“. Dieses fördert unbürokratisch solche Projekte mit finanziellen Mitteln.
Mein Fazit: Nachmachen und mitmachen! Ideen und Möglichkeiten gibt es unendlich. Wer weitere Infos zu „Lernen durch Engagement“ sucht, kann auf die Webseite der Stiftung schauen: Service Learning oder für den Großraum München auf die Webseite der Stiftung Gute Tat unter www.gute-tat.de nachschauen.
Bilder und Text: Patrick Oberdörfer CC-BY-SA 4.0